Empfehlungen für einen wirkungsvollen Schutz vor Passivrauchen

Prüfung und Zertifizierung

Als einzige technische Lösung zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens sind zertifizierte Raucherräume von unabhängigen Experten und Gutachtern geprüft und zertifiziert worden. Grundlage hierfür sind die „Grundsätze für die Prüfung und Zertifizierung von Nichtraucherschutzsystemen“. Die einzelnen Prüfungen erfolgen nach anerkannten Prüfverfahren, wie sie in den jeweiligen DIN-, CEN- bzw. ISO-Normen definiert sind.

Zertifizierte Anlagen werden mit dem BG-PRÜFZERT Symbol gekennzeichnet. Damit entsprechen sie den betrieblichen Anforderungen an rauchfreie Arbeitsplätze, die im § 5, Abs. 1 der Arbeitsstättenverordnung definiert sind. Sie sind in einer sogenannten „Positivliste“ des BGIA verzeichnet.

Prüfkriterien der Zertifizierungsprüfungen sind:

  • Vollständige Erfassung und Zurückhaltung des Tabakrauchs
  • Kein Austritt von Rauch, auch nicht bei Luftbewegungen durch vorbeigehende Personen
  • Keine Erhöhung der Konzentration von Schadstoffen im Aufstellraum
  • Leitkomponenten, nach denen die Filterwirkung geprüft wird, sind u.a. Nikotin, Feinstaub, Aldehyde, flüchtige Kohlenwasserstoffe

Die BGIA Prüfgrundsätze repräsentieren den neuesten Stand der Technik und bieten die Basis für die Anerkennung zertifizierter Anlagen.